Vorsicht vor Belstaff Plagiaten aus China !
An welchen Merkmalen Sie Fälschungen aus Fernost erkennen können.
Belstaff hat mittlerweile die Büchse der Pandora geöffnet und fertigt Teile der Kollektionen auch in China. Aus dem eher biederen britischen Textilhersteller hatte die italienische Clothing Company nach der Übernahme des Labels in 2004 eine Ikone der Modebranche geformt und eine der am Markt begehrtesten Marken geschaffen. In Qualität und Wertigkeit überzeugen auch die neuen Produkte aus (legaler) chinesischer Produktion. Bei bestimmten Herstellungs- und Verarbeitungsverfahren gibt es weltweit wenig Alternativen zu anderen Produktionsstandorten. Problem dabei ist, dass die Plagiate dieser Modelle in Optik und Verarbeitung auch an Qualität gewonnen haben. Vor Ort ist es natürlich einfacher für die Plagiatsmafia an entsprechendes Knowhow zu gelangen. Zu den betreffenden Plagiaten etwas mehr im zweiten Teil des Ratgebers.Die italienische Clothing Company verkaufte die Marke Belstaff im Juni 2011 an die schweizer Gruppe Labelux (Bally, Jimmy Choo, Zagliani).
Die Lieblingsjacke der Fälscher
Wem das Lesen zu lästig ist - hier und im zweiten Ratgeber finden Sie Links zu Diashows mit detaillierten Fotos der Fälschungen
Das überaus begehrte Modell Gangster
z.B. wird was die Optik anbetrifft (fast) in Perfektion kopiert. Bei
einem Handelspreis von ca. 30,- US-Dollar und darunter leidet natürlich
das, was der Laie auf den bunten Bildern nicht erkennt, die Qualität. Die asiatischen Fakes wären ideal für Leute die sich eine Heimsauna wünschen . Absolut dicht (wie ein Plastiksack). Merkt man, wenn man die Jacke eine Zeit geschlossen trägt. Das Problem für die Schwitzwilligen: Besagtes Modell Gangster ist knapper geschnitten als das italienische Original. Bei dem Einkaufpreis muss man halt auch am Material sparen. Die Grösse M beim Plagiat entspricht beispielsweise einer deutschen Grösse XS.
Auch die nähere Betrachtung der Etiketten lohnt sich. Die Plombe, die die Kordel mit den Etiketten verschließt, trägt beim Original das Belstaff Logo - beim Plagiat Fehlanzeige, ein ganz einfaches Kunststoffrechteck.Bei den Originaletiketten (rechts im Bild) ist der Farbkontrast besser - siehe Golddruck der Phönixschwinge und des Belstaffschriftzuges. Die Pappe ist auch deutlich dünner (kann man ohne großen Widerstand zu spüren biegen) als bei den Originaletiketten. Die Beschreibung des verarbeiteten Materials (z.b. Belflex oder Belfresh) befindet sich gesondert in einem passenden Plastiktütchen mit Belstaffaufdruck............fiel beim Fake dem Kostenmanagement zum Opfer. Gibt es aber bereits auch schon bei Plagiaten.
siehe Foto oben: Die Etiketten aller für den regulären Handel bestimmten Ware haben ein weißes Klebeetikett, auf dem die Angaben zu Modellnummer, Stoffart, Größe, Farbe, Handelsbezeichnung und der entsprechende Barcode stehen - keine Preisangaben! Dieses Klebeetikett wird ebenfalls schon gefälscht.
Achten Sie darauf das die Modellnummer auf dem Etikett mit der angebotenen Modellvariante übereinstimmt!
Die Messingknöpfe sehen beim Original eher "used" aus. Der Schriftzug Belstaff auf den Gegenknöpfen ist sehr fein. Bei der Fälschung gröber und dunkel, da der Schriftzug dort tiefer und breiter eingefräst ist Bei den Verschlüssen unter den Achseln kann man bei der Fälschung den roten Innenstoff erkennen. Die Gürtelschnallen an Bund und Hals sind beim Original aus hochwertigerem Material (poliertes, goldfarbenes Messing im used Look - wie die Knöpfe). Beim Plagiat wirkt das ganze weniger massiv und das Material ist deutlich dunkler.
Innenfutter: Beim Original eher stumpf und im Griff angenehm seidig weich. Beim Plagiat ist der Stoff hochglänzend und immer schön glatt (keine Faltenbildung). Kann man gut auf Angebotsfotos erkennen, da das Licht reflektiert wird. Egal um welche Farbvariante es sich handelt. Fühlt sich an wie billiger Vorhangstoff. An dem Gummizug bei den Innenseiten können Sie die Fälschung ganz leicht erkennen, da die Nähte dort unregelmäßig verlaufen. Beim Original ist jede Wabe sauber und durchgängig abgesteppt - sieht wie aneinandergereihte Rechtecke aus, da man ganz exakt und sauber genäht hat.
Reißverschlüsse. Beim Original
verwendet man die bekannte Qualitätsmarke von YKK Zippers. Unsere
Meisterschüler aus Fernost benutzten hier ein NoName Produkt. Die Phönixschwinge auf dem Schiebergriff des Plagiats ist in der Regel nicht plastisch gearbeitet und undetailliert. Hier sind diverse Varianten im Umlauf. Mittlerweile setzen die Hersteller in China auch gefälschte YKK-Zipper ein.
In der Nähe des Reissverschlusses befindet sich beim Original eine untrennbar mit der Jacke verbundene Metallplatte mit Gravur (Gangster/1969/ID-Nummer) siehe Foto von Originalplaketten weiter unten. Vielfach wird bei Ebay ja noch das Vorjahresmodell ohne Platte angeboten. Vorjahresmodell??? Selig sind die, die da glauben. Lassen Sie sich dann doch mal die Story erzählen, warum man ein Modell aus 2006 in 2008 nagelneu und mit allen Etiketten versehen anbietet. Zumindest an Erfindern und Dichtern mangelt es in Deutschland nicht.
Das Fake was zumeist angeboten wird hat das Innenlabel Tourmaster Trophy Jacket*.
Gibt es definitiv nicht bei dem Modell Gangster aus dieser Kollektion !
Auch nicht als Vorjahresmodell oder aus 2006. Das sind Legenden, mit dem Zweck das der Käufer der gefälschten Ware offenkundige Abweichungen schluckt. Die mancher ja auch allzu gerne glaubt, weil der Preis so günstig ist. Bei der Originalware fehlt der rote Schriftzug Tourmaster Trophy Jacket komplett.
*Die original Tourmaster Trophy wurde in den 70er Jahren von Belstaff in England produziert. Es handelt sich hier um ein gewachstes Longjacket für Herren ähnlich der Trialmaster. Die Replicas (Modellnummer 710571) die Belstaff heute noch in Italien produziert orientieren sich im Zuschnitt an diesem Modell und tragen dieses Label. Belstaff verwendet die Bezeichnung nur bei einigen Sondermodellen.Die Fälschung taucht besonders auf den Ebaymarktplätzen in England, Deutschland und Spanien immer wieder auf.
Betrachten Sie diesen Ratgeber als eine Art Momentaufnahme. Jede neue
Kollektion von Belstaff bringt wieder Modifikationen mit sich. Ebenso
verändern die Fälscher ihre Modelle. Ein Plagiat der Gangster bekommen Sie
auch schon mit Metallplakette und Seriennummer, Goldlabel und dem neuen Belstafftag aus Metall (anstatt Stoffpatch) am Ärmel - Foto unten ein aktuelles Fake -. Man versucht hier eine der neuen Stoffqualitäten von Belstaff zu imitieren. Wenn also Neuware dieses Modells für um die 250,- EUR oder darunter auftaucht...genauer hinschauen.
Welche Jacken werden noch gefälscht
Die asiatischen Kopierspezialisten produzierten 2007/08 nachfolgende Modelle (es wird nie das gesamte Programm eines Herstellers versucht zu fälschen). Reihenfolge entspricht der Häufigkeit des Angebotes an gefälschten Jacken. Bei den ersten drei Modellen sollten Sie besonders vorsichtig sein und die Originalware genau kennen. Fotos der Fälschungen finden Sie unter einem Link im zweiten Teil des Ratgebers.
Gangster in den Farben Schwarz, Goldbraun, Grün, Rot und Weiss (Ivory)
Die meisten Fälscher haben in der Regel kaum oder nur sehr wenig Kollektionskenntnisse. Da scheitert es dann schon an grundlegenden Dingen, ob und welche Unterschiede es zwischen Damen- und Herrenausführung gibt. Welche Innenfutterfarbe derzeit die richtige ist etc. Gerade die Gangster wird von Jahr zu Jahr immer wieder mal in Nuancen verändert und dem aktuellen Modegeschmack angepasst, weil Frau (und Mann) auch gerne mal einen Grund braucht sich mal was Neues zu gönnen. So findet man dann gerade bei diesem Modell Plagiate und Kreationen, die es in dieser Form bei Belstaff nie gegeben hat. Im Bild unten der gescheiterte Versuch eines chinesischen Produzenten mal eine harmonische Farbkomposition bei der Gangster in braun zu schaffen.Toxic in den Farben Schwarz, Weiss (Ivory), Rot und Goldbraun
Die Toxic haben die Fälscher in gleicher Weise wie die Gangster gefertigt, von daher sollte man hier dieselben Kriterien wie bei der Gangster beachten. Das Original der Toxic besitzt genau wie die Gangster aus der betreffenden Kollektion eine Metallplakette mit Gravur (Toxic/1985/ID-Nummer) im Bereich des Reissverschluß.
In der aktuellen Kollektion von Belstaff finden Sie ausschließlich Damenmodelle. Das Herrenmodell der Toxic gibt es noch aus älterer Kollektion und als limited Edition - Vorsicht bei Jacken mit Innenlabelzusätzen wie Blacklabel, Redlabel und Whitelabel.....Ein chinesischer Billigproduzent hat da mal entsprechend der Jackenfarbe seine eigenen Toxic Editionen kreiert. Finden immer noch ihre Liebhaber. Lassen Sie sich da also keinen Pandabären aufbinden.
M Blouson (Delta Force, Hooker, Mission Impossible)
Bei diesem Modell wurden erstmals die Aufkleber auf den Etiketten gefälscht. Mittlerweile werden diese Aufkleber bei diversen Modellen kopiert, allerdings läßt der direkte Vergleich mit einem Original den Betrug sofort erkennen.Für Laienaugen ist die Hooker allerdings die Fälschung, die vom Original kaum zu unterscheiden ist. Die Chinesen verzichten in der Produktion auf das teure HighTension Non-Run Nylon. Die Fälschung ist daher kinderleicht zu entlarven. Schauen Sie sich einfach die Fotos unten an. Links das Gewebe eines Original M-Blousons. In der Großaufnahme erkennt man warum das Material starke Beanspruchungen (wie z.B. den Stopfnadeltest) wegstecken kann. Im Bild rechts die gefälschte Version aus billigster chinesischer Kunstfaser. Auch hier nochmal der Standardtipp immer erst auf Material und Verarbeitung zu achten.
Tourmaster und Rallymaster in den Farben Weiss, Rot, Rotbraun, Blau und Schwarz
Diese gefälschten Modelle tauchten bislang in Deutschland nur vereinzelt auf. Nachfrage gibt es hier besonders in Italien und Spanien. Dort laufen Sie dann auch besonders Gefahr ein Plagiat angedreht zu bekommen. Es gibt da Fremdfabrikate, bei denen einfach gefälschte Patches und Label eingenäht sind. Diese sind anhand der Verarbeitung und des Innenfutters relativ leicht zu identifizieren. Meist besitzen diese Modelle ein herausnehmbares Innenfutter. Beliebter Absatzmarkt ist hier Italien. Sieht man auch sehr häufig auf dem dortigen Ebaymarkt. Daher bei diesen Modellen besonders auf diese Merkmale achten. Die Modellvariante Tourmaster XL 500 Replica wird von den Fälschern mit Metallplättchen und ID (7981 - wenn diese Nummer auf Ihrer gekauften Jacke auftaucht, sollten Sie sich Gedanken machen...) angeboten. Belstaff produziert die Metallplaketten mit fortlaufender ID. Eine Seriennummer zum entsprechenden Modell ist also immer einmalig . Es kann nur eine (originale) geben und die schaut auch anders aus...Aktuelle Fotos aller oben beschriebenen Plagiate finden Sie unter dem unten aufgeführten Link. Die Bilder stammen ohne Ausnahme von den chinesischen Produzenten. Es handelt sich bei jedem Bild um gefälschte Ware. Ohne Kenntnisse echter Ware haben Normalverbraucher kaum eine Chance auf Fotos die gefälschte Ware zu erkennen. Die sind aber nötig, um spätestens bei Lieferung der Ware eine Fälschung zu entlarven. Halten Sie sich immer vor Augen, das die hier gezeigten Gangsterjackets & Co. in China für um die 30,- EUR auf den dortigen Handelsplätzen gehandelt werden. Für Originale bewegen sich die Preise in Deutschland ab 450,- EUR aufwärts.
http://www.imageloop.com/de/slideshow/a011dfae-0795-12e7-a1dd-12313b0301a1/index.htm
Die Fotos findet man auch in vielen Webshops der Chinesen wieder. Wie schon gesagt, alles Plagiate.
Aufgrund der Textlimitierung gibt es weitere Infos zu neuen Fälschungen der Marke Belstaff im zweiten Teil des Ratgebers (siehe auch Link am Ende des Ratgebers)
Über Belstaff und woher die Plagiate stammen:
Unter dem Link (in Ihren Browser kopieren) findet Ihr einen Film über Belstaff. Dabei ist ein Materialtest an einer Hooker (DeltaForce) zu sehen. Nicht zu empfehlen bei Chinaware. In dem Film wird auch die Fabrikation im italienischen Treviso gezeigt (Tipp- Auf die Etiketten der Ware achten - z.B. am Anfang des Films)
http://ca.youtube.com/watch?v=EhswKmZAmaA
Viele Wiederverkäufer erwerben die gefälschte Ware über Internetstores der Fakeproduzenten sowie anderen Onlineportalen. Es gibt für jedermann zugängliche Handelsportale im Netz, wo die Plagiate offen angeboten werden. Ganz gezielt wird dort gefälschte Ware eingekauft, um diese bei Ebay für das doppelte bis dreifache des Einkaufspreises zu veräußern.
Einige Verkäufer haben es dadurch bis zum Powersellerstatus gebracht und sich im großen Stil an unbedarften* Käufern bereichert. Die Schuld dafür kann man aber nur bedingt Ebay anlasten.
*Ein Käufer beschwerte sich in einer Bewertung bei einem chinesischen Fakeverkäufer. Die überaus treffende Antwort war
"You get what you paid for"
Daher letztmals der wichtigste Rat. Schauen Sie sich Originalware an, achten Sie auf Verarbeitung und Qualität des Materials. Vor dem Kauf einer Fälschung sind Sie dadurch zwar nicht geschützt, aber Sie sollten dann eine Fälschung von einem Original unterscheiden können. Dies gilt insbesondere auch für gewerbliche Händler die ihre Ware auf B2B Plattformen und Restpostenmärkten einkaufen und nicht regulär über die Clothing Company oder einen ihrer Distributoren beziehen. Hier ist die Fälschermafia auch präsent. Wer die Kollektion und Modelle von Belstaff nicht im Einzelnen kennt und sich blind auf die Angaben der Anbieter verläßt kann da böse reinfallen. Die Zertifikate die da von unseriösen Anbietern vorgelegt werden, sind genauso gefälscht wie die Ware.
Wenn Sie sich Ladenware anschauen, achten Sie auch auf die Etiketten, Innenlabel und die Belstafflogos an der Jacke. Hier langen die Fälscher meist daneben und mischen aus ihrem Fundus alles bunt durcheinander.
Wer bei seinem Kauf 100 % sicher gehen will ein Original zu bekommen, sollte sich grundsätzlich nur im Fachhandel umschauen.
Rechtsfragen:
Hinweise für die Käufer/Verkäufer von Fälschungen:
- Der Verkauf von Plagiaten verstößt gegen Ebaygrundsätze zu denen sich jeder Teilnehmer an diesem Marktplatz verpflichtet hat.
-
Plagiate als Originale zu verkaufen erfüllt den Tatbestand des Betruges
und kann strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.
- Der
Käufer kann den Verkäufer auf Erfüllung des Kaufvertrages (d.h.
Original liefern oder entsprechenden geldlichen Ersatz leisten) in
Anspruch nehmen. Anm.: Es gibt einige Zeitgenossen, die auf diese Art und Weise günstig an Originalware kommen.
- Der Rechteinhaber kann den Vertreiber von Plagiaten auf Schadenersatz wegen Markenmißbrauchs und Urheberrechtsverletzung verklagen. Das wird dann richtig teuer und kann je nach Schere des Verstosses mehrere Tausend Euro kosten.
- Wer damit wirbt Ware bei einem Fachhändler erworben zu haben, sollte dies auch mit Rechnung belegen können.
Wegen einiger Anfragen - Für Rechtsauskünfte sind Anwälte zuständig. Siehe Link in ein Rechtshilfeportal:
http://www.frag-einen-anwalt.de/Ermittlungsverfahren-wg.-Verdacht-des-Betruges-u.-versto-g.-Markengesetz-__f59109.html
Sollten Sie also erst einige Zeit nach dem Kauf bemerken, dass Sie eine Fälschung gekauft haben handeln Sie so oder auch so ! Versuchen Sie nicht einen Fehler (Fake gekauft) durch einen größeren Fehler (Fake weiter verkaufen) zu beheben. Ziehen Sie den Fakeverkäufer zur Verantwortung und informieren Sie den Inhaber der Markenrechte (siehe Link unten). Dieser hat das größte Interesse den Verkauf von Fälschungen seiner Waren zu unterbinden und wird entsprechend handeln. Riskieren Sie keine Abmahnung oder Strafanzeige !
http://www.adventure-gmbh.de/FashionAgency.aspx?select=contact
Tipp für Privatverkäufer mit Originalware:
Grundsätzlich nur eigene Bilder einstellen. Am Besten im XXL-Format. Die geringen Mehrkosten machen sich über einen höheren Auktionserlös bezahlt. Sie zeigen damit, dass sie die angebotene Originalware auch besitzen. Und auf gute Bildqualität achten. Da gehen oft Jacken unter Preis weg, weil der Einsteller ein pixeliges Handyfoto einstellt anstatt das teure Stück vernünftig zu präsentieren. Auch eine Art Geld zu verbrennen... Viele unseriöse Anbieter vermeiden es auch Fotos der Plagiate in großer Auflösung einzustellen oder verzichten ganz darauf (ist auch nicht die cleverste Methode, da sich viele Käufer von Plagiaten mittlerweile direkt an den Lizenzinhaber wenden und wie es dann weitergeht siehe obiger Abschnitt).Achten Sie auch darauf Ihre eingestellten Fotos zu schützen. Geht z.B. mit der Freeware Bildschutz Pro kinderleicht. Könnte sonst sein, dass Ihr Foto auf einem der weltweiten Handelsplätze für Plagiate wieder in einem Angebot eines freundlichen Händlers aus HongKong oder Shanghai auftaucht.
Hüten Sie sich davor Fotos von fremden Internetseiten zu benutzen. Wer sich beispielsweise per Mausklick auf Händler- und Herstellerseiten bedient, kann in eine Tretmine tappen, die da heißt Urheberrecht. Die Verwendung fremden Bildmaterials ist immer auch ein Indiz für möglichen Betrug. Im Falle einer Abmahnung werden da mehrere hundert Euro fällig. Einige seriöse Händler sind was diese Dinge anbetrifft mittlerweile recht humorlos geworden. Im besten Fall qualifiziert Sie die Benutzung solcher Fotos zum Löschkandidaten und wenn es schlecht läuft wie erwähnt zum Juristenfutter.
Die meist kopierten Angebotsfotos stammen von diesen Händlern Gotlands (www.gotlands.de), Coggles (www.coggles.com) oder direkt von Belstaff (www.belstaff.net/www.belstaff.de).
Aktueller Hinweis für Bequeme: Vorsicht bei der Bildersuche über Google - hier kursieren dank immer neuer Fakeshops der Chinesen mittlerweile mehr Fotos von Fälschungen als von Originalen.
Inhaltlich gibt dieser Teil des Ratgebers den Stand der chinesischen Fälschungen in der Zeit von 2007 - 2008 wieder. Neue Informationen über aktuelle Entwicklungen im zweiten Teil.


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