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Chinaroller - Kaufen oder nicht kaufen? Alternativ?!? : eBay-Ratgeber

Schreiben Sie einen Ratgeber Ratgeber von: zzzuper_star ( 541Bewertungspunktestand von 500 bis 999)  Top-1000-Tester
1048 von 1074 Lesern fanden diesen Ratgeber hilfreich.


Leider gibt es keinen wirklich brauchbaren Ratgeber zu diesen Thema, sprich einen Ratgeber der das Pro und Contra dieser Roller genau und vor allem „neutral" wieder gibt und auch brauchbare Alternativen anbietet, zudem fahre ich selbst auch solch einen „Billigroller", womit ich auch anschließend meine Erfahrungen zu dieser recht umstrittenen Thematik wiedergeben möchte.
Sachlich und neutral,...versteht sich.

Grundsätzliches!

- Sie haben keinerlei Erfahrung mit motorisierten Zweirädern und brauchen prinzipiell eine Werkstatt oder aber einen Techniker in der Nähe, der Ihr Fahrzeug wartet und repariert?

- Sie wollen unbedingt eine Garantiegewährleistung haben und nicht auf diese verzichten?

- Sie wollen ein sauber verarbeitetes Fahrzeug haben, wo so schnell nichts klappert oder aber nach einem Sturz/Umfaller bricht?

- Sie wollen einen guten Anzug und nicht beim Ampelstart nachhelfen wollen? ;-)

Wenn Sie auf einige oder aber gar alle dieser Frage mit einem deutlichen „Ja" geantwortet haben, dann lesen Sie gleich erst gar nicht weiter, sondern kaufen sich beim Zweiradhändler in der Nähe einen „Pegasus" Roller, welcher in der Grundversion des Modells „Sky" zwar rund 300,- Euro teurer ist als ein Chinaroller, dafür aber den oben genannten Service und dank des Zweitaktmotors auch den erwähnten „Anzug" bietet.

Wer auf die Garantie verzichten kann, zudem über ein halbwegs vorhandenes technisches Verständnis verfügt, sich auch nicht zu fein ist mal die Hände schmutzig zu machen und den des Weiteren kleinere Probleme nicht direkt aus der Bahn werfen bzw. zur Weißglut bringen, der...ja der darf hier gerne weiter lesen und eine Menge Geld sparen. :)

Vorab die negativen Seiten dieser Roller:

- Schlechte Verarbeitung (z.B. brechen bei Wartungsarbeiten gerne Befestigungslaschen etc. bei der Demontage von Verkleidungsteilen)

- Schlechter Service (Man muss zum Teil lange auf Wartungstermine warten, oder aber die Verkäufer/Händler gehen pleite - Ergo = Keine Garantie!)

- Anfälligere Technik (Bedingt durch den 4-Takt Motor mehr anfällige mechanische Teile!)

- Schlechterer Anzug als bei einen hubraumgleichen 2-Takter (4-Takter zünden nur bei jeder 2ten Kurbellwellenumdrehung)

- Kleineres Helmfach als bei europäischen Rollern (Asiaten haben nun mal kleinere Köpfe!)

- Kleinere Sitzbank als bei europäischen Rollern (Asiaten sind nun mal kleiner als Europäer!)

- Zum Teil schlechte Materialqualität (Chromteile nur einfachverchromt - Rosten daher schneller, sprödes Plastik, wie beim ersten Punkt beschrieben, etc.)

Nun die positiven Seiten:

- Extrem günstiger Preis

- Sehr sparsamer Motor

- Kein Gestank und kein zusätzlicher Ölverbrauch wie beim Zweitakter

Es fällt sofort auf, dass die negativen Punkte dominieren was ich an dieser Stelle auch nicht bestreiten möchte.
Leider werden die China- bzw. wie sie auch gerne noch anderweitig genannt werden, nämlich: „Baumarktroller" gerne unnötig durch den Kakao gezogen, etwas was ich nicht wirklich verstehen kann bzw. will.
Man kann einfach nicht einen 2500,- Euro teuren (z.B.) Gilera Runner mit einem 600,- bis 700,- Euro teuren Chinaexemplar vergleichen, weil es einfach auf einen Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen hinaus laufen würde.
Nebenbei sei hier erwähnt, dass wenn z.B. ein Gilera Runner ebenfalls über einen 4-Takt Motor verfügen würde, auch dieser technisch gesehen anfälliger wäre, mehr Wartung bräuchte und zudem auch der Verkaufspreis noch höher läge, zudem auch dessen Anzug dann plötzlich schlechter wäre.
Zweifelsfrei sind teure Roller von lange etablierten Herstellern wie Gilera, Aprillia etc. aller erste Sahne, vom Preis her aber wieder eine ganz andere Liga, womit sie grade bei dem finanziell knapp bemessenen Bürger aus dem Preisrahmen fallen und zudem auch gebraucht noch einen ordentlichen Preis kosten.
Wer dennoch solch einen Roller zum günstigen Preis findet, sollte sich dann aber Gedanken darüber machen, ob es sich nicht vielleicht um einen verbrauchten Schrotthaufen handelt - Also die Katze im Sack!

Persönliche Erfahrungen:



Ich selbst fahre einen chinesischen 4-Takt Roller und möchte hier nun meine Erfahrungen preisgeben...

Im Februar 2006 habe ich im Prospekt des REAL Marktes einen Roller entdeckt.
Marke: MKS bzw. Mecon "Ecobike Panter 2".
Preis: 899,- Euro mit Topcase, Drehzahlmesser, einem netten Äußeren und technischen Daten, die mich überzeugt haben - Nämlich der geringe Verbrauch von 2 Litern auf 100 Kilometer, der im Prospekt angegeben wurde.
Dank einer Personalkarte würde ich noch mal 10% auf den Roller bekommen, womit der Endpreis letzt endlich bei 809,10 Euro liegen würde - Klasse!

Also noch am gleichen Tag zum REAL und das Teil gekauft und ins Auto geladen.

Mitte März und bei „etwas" milderen Temperaturen bin ich dann zur Versicherungsfrau und hab mir ein Versicherungskennzeichen geholt, welches mit 67,- Euro für das ganze Jahr bzw. bis Ende Februar nächsten Jahres gültig war.
KFZ-Steuer und TÜV-Kosten fallen ja bei einem 50er (oder Mofaroller) zum Glück nicht an.
Bevor es auf die erste Fahrt ging, habe ich vorher den Ölstand kontrolliert, wobei ich feststellen musste das zu wenig Öl eingefüllt war, ich habe dann etwas 10W-40 nachgefüllt wie ich es auch für meinen PKW nutze (15W-40 nutze ich schon seit Jahren nicht mehr und 5W-40 fand ich beim Roller für übertrieben).
Wie im Handbuch beschrieben, habe ich den Roller auf den ersten Kilometern vorsichtig bewegt, weil der Motor noch eingefahren werden musste.
Mein erster Schock war aber die erste Tankung, denn statt der versprochenen 2 Liter auf 100 waren es fast 3 Liter, nämlich ganz genau genommen 2,9 und das, obwohl ich den Roller noch nicht mit Vollgas bewegt habe... - Wie sollte es dann erst bei Vollgasfahrten sein???
Aber rund 100 Kilometer später gab es an der Zapfsäule eine angenehmere Überraschung, hier zeigte die Anzeige nur noch rund 2,6 Liter an.
Ein Wert der zunehmend besser wurde, aber nie an die 2,0 Liter Marke herunter kam, sondern sich zwischen 2,3 bis 2,5 Litern einpendelte - Auch als der Motor eingefahren war.

Der nächste Schock waren die Wartungs- bzw. Servicegebühren.

Eine Antwortmail von Mecon nannte mit rund 90,- Euro pro Serviceleistung, plus noch eventuell anfallendes Material, falls etwas gewechselt werden müsste.
Die Serviceintervallen waren angesetzt bei:

- 300 Km
- 1000 Km
- 2500 Km
- 5000 Km
...
90,- Euro ausgeben, nur um die Ventile eingestellt und ein paar Schrauben nachgezogen zu bekommen? - Zudem den ersten Ölwechsel nach 300 Kilometern, obwohl es hieß das der Motor erst nach 500 Km eingefahren ist und dann erst dann das Öl gewechselt werden soll?
Ne,... - In Anbetracht des Rollerpreises, dann dieser Servicepreise (inkl. zum Teil langer Wartezeit bis man einen Termin bekam) und der Tatsache das seit dem ich meinen Führerschein habe, meine PKW´s eine Werkstatt bisher immer nur zum Licht- oder Spureinstellen gesehen haben, weil ich alle Reparaturen selbst ausgeführt habe, entschied ich mich bewusst auf die Garantie zu verzichten.

Seit mitte März letzten Jahres, hat mein Roller nun über 9000 Kilometer zurückgelegt - Mehr oder weniger problemlos.

Zu den defekten bzw. Problemen gehörten folgende Punkte:

- Nach rund 200 Km ist die Glühbirne des Hauptscheinwerfers kaputt gegangen, schnellen und günstigen Ersatz habe ich bei „Hein Gericke" bekommen.

- Nach rund 500 Kilometern fing der Roller an wenn er warm war, immer langsamer zu werden bis er dann ausging, hier war das Problem nach dem Einstellen der Ventile verschwunden.

- Bei ca. 2000 Kilometern plötzlicher Leistungsverlust und weniger Endgeschwindigkeit, hier stellte sich ein Loch in der Vergasermembrane als Ursache heraus, Abhilfe schaffte hier eine neue Membrane.

- Bei knapp 2400 Kilometern riss (zum Glück!) der Antriebsriemen, zum Glück daher, weil der neue Riemen nicht nur 5 Km/H mehr Endgeschwindigkeit mit sich brachte, sondern auch die Motordrehzahl um 1000 Umdrehungen senkte (sonst ca. 8000, danach bei 5 Km/H mehr nur noch 7000 auf der gleichen Strecke!) und damit endlich der Verbrauch auf die versprochenen +/- 2 Liter runter ging.
Der original verbaute Riemen war nämlich schmaler und sollte wohl als Drossel dienen...(?)
Bei dem neuen Riemen handelte es sich übrigens um einen Standartriemen der Marke „Dayco" in 670x18mm (Der erste verbaute Riemen hatte die Maße 664x16,5mm und war wohl qualitativ nicht der Renner).
Zudem habe ich andere Variogewichte eingesetzt und die Varioteile, welche sich bewegten gut gefettet.

- Bei ca. 2500 Kilometern wieder plötzlicher Leistungsverlust, Motor kam schwer auf Drehzahl und stotterte im oberen Drehzahlbereich. Das war eindeutig eine härtere Nuss die es zu knacken gab, hat ein wenig gedauert bis ich herausgefunden habe dass es eine defekte Zündspule war.

- Bei ca. 3000 Kilometern ist mir beim Ventileinstellen die Einstellschraube des Auslassventils kaputtgegangen, sprich das Gewinde von Mutter und Schraube war rund. Da ich dringend schnellen Ersatz brauchte, verkaufte mir ein ortsnaher „Kymco Händler" (Heißt so ähnlich wie das Windoof Packprogramm..."zip"), wohl meine „Notlage sehend" diese kleine süße nette Schraube samt passender Mutter für 16,- Euro (!) - Nebenbei erwähnt, beim Chinaroller Ersatzteilhändler kostet diese Schraube mit Mutter zwischen 1,50 bis 2,50 Euro...

Bei ca. 4000 Kilometern habe ich dann das letzte Mal die Ventile eingestellt und das Öl gewechselt und bin dann rund 4500 Kilometer problemlos gefahren, bis ich dann bei ca. 8500 Kilometern den Keilriemen sicherheitshalber gewechselt habe, Ölwechsel machte, die Ventile einstellte und auch neue Variogewichte einsetzte (die alten waren mittlerweile eckig).
Hier musste ich leider auch feststellen, dass die Gleitstücke der Vario gebrochen waren (Plastik) und diese nun etwas beschädigt war, was aber nicht zum Ausfall führte.
Habe daraufhin neue Gleitstücke eingesetzt und diese mit einem 2-K Kleber verklebt, damit diese im Falle eines erneuten Bruches nicht wieder herausfallen.

Im Groben und Ganzen bin ich mit meinem Chinaroller sehr zufrieden.

Ich werde ihn so lange weiterfahren, bis er endgültig auseinander fällt bzw. eine Rostleiche ist.
Sollte der Motor einen frühzeitigen und totalen Heldentod sterben, beispielsweise einen kapitalen Lagerschaden haben (was ich aber nicht glaube, da er schon über 9000 Kilometer runter hat und noch immer keine ungewöhnlichen Geräusche macht), werde ich bei eBay nach einem Gebrauchtmotor Ausschau halten und diesen dann einbauen.

Auch ist die Ersatzteilversorgung mittlerweile kein Problem mehr, Teile gibt es nämlich mehr als genug, allerdings sollte man die Preise der verschiedenen Händler vergleichen, bevor man etwas kauft bzw. bestellt.
Die Motorteile sind zu 99,9% identisch, unterscheiden sich eigentlich nur in drei verschiedenen Vergaservarianten und Kleinteilen.
Fast alle Roller besitzen nämlich den 139QMB (ältere Modelle den 139QMA) Motor, welcher ein Nachbau des Honda GY6 Motors ist.

Bis auf ein bisschen Rost (Auspuff, Federgabel, Schellen) ist mein Roller nämlich noch in einem guten Zustand, obwohl er bei Wind und Wetter bewegt wird.
Ich bin sogar diesen Winter zur Arbeit durchgefahren (hin und zurück ca. 17 Kilometer) und hatte keine Ausfälle oder anderweitigen Ärgernisse.
Lediglich der Ansaugrüssel des Luftfilterkastens ist bei den Chinarollern ein wenig unglücklich verlegt, weil so bei Nässe Feuchtigkeit in den Luftfilterkasten dringt und sich der Luftfilter voll saugt, was auf die Motorleistung geht, weil der Motor nicht mehr so gut atmen kann.

Ach ja...die Leistung...

Selbstverständlich muss man so einen Roller beim Start nicht mit den Beinen mit anschieben bzw. nachhelfen.
Sind die Ventile (Einlass 0,10 - Auslass 0,05 da sich das Spiel durch die Abgashitze etwas vergrößert) und Vergaser richtig eingestellt, dann zieht der Motor auch so gut an, ohne dass man nachhelfen muss.
Zwar immer noch nicht so gut wie bei einem 2-Taker, aber man kann beim Anfahren ruhig die Beine hochziehen...und das kann selbst ich trotz meiner rund 100 Kilo Lebendgewicht sagen. ;-)

FAZIT:

Ich würde mir mit Sicherheit wieder einen Chinaroller holen.
Wenn dann allerdings Einen mit 12" Rädern, denn mein jetziger Roller mit seinen 10" Rädern fährt sich grad in Kurven etwas kippelig.

Kurze Zeit nach meinem Rollerkauf ist übrigens die Firma MKS bzw. Mecon Pleite gegangen.
Drum wäre dies wieder ein Grund für mich, auf die Garantie zu verzichten.

Wer keine 2500,- Euro für einen so genannten „Markenroller" ausgeben kann/will, dennoch aber Service oder aber eine Werkstatt, zudem auch Garantie braucht, der kann auf die günstigeren 2-Taktmodelle von Pegasus ausweichen.
Den „Sky" gibt es vielerorts bei den Händlern für 999,- Euro, auch wenn die Optik eher Geschmackssache ist.
Für rund 1500,- Euro bietet Pegasus aber auch andere und „schönere" Modell an.

Wer aber lieber für den Preis einen 4-Takter fahren möchte, aber auch Werkstatt- Service- und Garantieleistungen benötigt, zudem auch noch eine bessere Qualität in Sachen Verarbeitung im Vergleich zu den Chinarollern wünscht, der kann und sollte sich mal die Modelle vom Hersteller „Kymco" ansehen.
Dort gibt es nämlich auch für rund 1500,- Euro sparsame 4-Taktmodelle, welche zum dem auch vom Styling nett anzusehen sind.

Und wer zu guter Letzt noch weniger ausgeben möchte als die 999,- Euro des Pegasus Sky, zudem selbst Hand anlegen kann oder Jemanden im Bekannten- oder Verwandtenkreis hat/kennt, der das machen könnte, zudem auch die Garantie egal ist - Der sollte mal so einen Chinaroller probieren und sein Glück damit versuchen.

Denn auch diesen Rollern kann man mit ein paar kleinen Kniffen Beine machen und zudem dafür sorgen, dass diese zuverlässig und sparsam laufen.
Allerdings würde ich für einen Roller wie den REX 450 (RS) und „Baugleiche", also Roller die mit diesem Modell identisch sind nicht mehr als 700,- Euro ausgeben, weil dieser Roller so ziemlich die kleinste Version ist, die man kaufen kann.
Personen ab rund 1,80 cm Körpergröße sitzen dann nämlich im hinteren Bereich der Sitzbank, welcher normalerweise für den Sozius gedacht ist.
Modelle wie z.B. mein Ecobike Panter, bzw. der Baotian BT49QT7 sind etwas größer, womit man 800,- bis max. 900,- Euro ausgeben kann, allerdings sollte dann auch ein Topcase bei dem Preis dabei sein.
Sowieso ist ein Topcase mehr als empfehlenswert, denn wie bereits oben beschrieben bekommt man einen Helm nicht in das Helmfach, es sei denn man hat einen XS-Kopf.
Drum nutze ich z.B. mein Topcase dafür, den Helm darin zu verstauen.

Bei Fragen kann ich natürlich gerne unterstützen, auch wenn es Probleme mit so einem Roller geben sollte - Keine falsche Scheu zeigen und mich einfach anschreiben.

Viele Grüße,

P.S.: Eine kurze Bewertung ob ich ihnen bei der Entscheidung weiterhelfen konnte, wäre sehr nett! - Vielen Dank! :-)

Nanü!?! - Wieso werden hier keine teuren Markenroller empfohlen?

Der sorgfältige Leser wird festgestellt haben, dass ich beim Rollerkauf keine Aprilia, Gilera, Peugeot etc. Roller empfehle.
Das ist richtig, aber dies liegt nicht daran das diese Roller vielleicht schlecht sind, ich diese vielleicht nicht mag oder aus anderen Gründen verhindern möchte, dass sich ein Leser solch einen Roller kauft... - Nein!
Diese Roller sind wirklich aller erste Sahne, 1A+, Top Qualität und mit einem super Motor ausgestattet!
Ich empfehle diese Roller nur daher nicht, weil der Leser, der bei eBay z.B. "Chinaroller" in die Suchleiste eingibt, nicht an dieser Preisklasse interessiert ist, bzw. sich diese nicht leisten kann und nach einer günstigen Alternative sucht.
Daher wünsche ich allen Fans und Fahrern dieser Marke(n) weiterhin viel Spaß und unfallfreies Fahren mit ihren Rollern.

Die Alternativen

Wer sich nun entschieden hat keinen Chinaroller zu kaufen, dem möchte ich jetzt anhand von Bildern die bereits oben genannten Alternativen zeigen.
Und dann gibts noch eine kleine Übersicht der gängisten Chinaroller auf dem deutschen Markt.
Schließlich sagt ein Bild ja mehr als 1000 Worte...  ;-)
Bitte beachten, dass die Größen der Roller nicht zueinander maßstabgetreu sind, daher der eine oder andere Roller größer oder kleiner wirkt.

  

Zweitaktroller: Wer guten Anzug haben möchte, ist hier richtig!

A - Pegasus Sky, Kostenpunkt ca. 1000,- Euro beim Händler, dass Design ist Geschmackssache...
B - Pegasus Sky 2, sieht nach dem Facelift deutlich besser aus als sein Bruder. Preis: ca. 1200,- Euro.
C - Pegasus R50X, super Design, aber auch super Preis, nämlich ca. 1700,- bis 1800,- Euro.
D - Pegasus Corona (Sport). Der Corona zeigt, dass ein schönes Äußeres nicht teuer sein muss. Preis: ca. 1500,- Euro.

Viertaktroller: Wer sparsam unterwegs sein will, der ist hier genau richtig!

E - Kymco Agility Basic, kostet ca. 1100,- Euro.
F - Kymco Agility MMC, etwas überarbeitet und mit 12" Rädern, Kostenpunkt ca. 1300,- Euro.
G - Kymco Super 8, dieser Roller zeigt sich sehr sportlich und ist für ca. 1500,- Euro zu haben.

Chinaroller: Die häufigsten Typen auf dem deutschen Markt...

H - Der wohl am meisten verkaufte Chinaroller in Deutschland. Hat 1000 Namen, ist aber am bekantesten unter der Verkaufsbezeichung REX 425 oder 450 (RS).
I - Mein Ecobike Panter bzw. Panter 2, hier auf dem Bild aber mit 12" Rädern. Dieser Roller ist aber auch als BT49QT-7, BT49QT-8 oder als REX 900 bekannt.
J - Ein Chinaroller im Classicdesign. (BT50QT-11)
K - Ein etwas sportlicher Chinaroller. Leider ist mir die Bezeichnung nicht mehr bekannt. Aber derzeit kommen viele "moderne bzw. sportliche" Nachbauten aus China nach Deutschland.

Die Alternativen - Update vom 31.05.2008

Ich habe noch zwei günstige Alternativen zu den Chinarollern gefunden.
Und zwar bietet ATU zwei recht schöne und günstige 2-Taktroller an, zu je 888,- & 999,- Euro.
ATU hat über 600 Filialen deutschlandweit, somit ist da auch der Service sichergestellt.

L - ATU Spin GE50, wahlweise in blau oder rot, kostet 888,- Euro
M - ATU Explorer Race GT, ist für 999,- Euro zu haben und sieht wie ich finde sehr schön aus (da könnte sich der Sky 1 ne Scheibe abschneiden!)

Wer mehr zu den Rollern wissen möchte, sollte die ATU Website besuchen.


Kleines Update vom 22.12.2007

Vor ein paar Tagen und bei einem Kilometerstand von 12.041, ist mir während der Fahrt der Keilriemen gerissen, was ich jetzt mehr oder weniger als Updategrund nutzen will.

Bei dem Keilriemen handelte es sich um eine verstärkte Version von "Polini".
Schade nur, dass dieser verstärkte Riemen nur ca. 3500Km gehalten hat, habe ich doch mit einem Standartriemen von Dayco ca. 4500Km gefahren und diesen dann sicherheitshalber gewechselt.

Tja...was gibt es sonst noch nach 12.000 Kilometern zu berichten?
- Der Bremslichtschalter der Vorderradbremse hat wohl den Geist aufgegeben...
- Der Blinkerschalter rastet bei "rechts" nicht mehr ein...

Ansonsten läuft der Motor prima, springt auch bei ca. -7°C ohne Probleme an.
Des Weiteren habe ich eine Variomatik von Koso (ca. 40,- Euro) gekauft und verbaut, diese hat die Beschleunigung etwas verbessert, obwohl die mitgelieferten Gewichte schwerer sind als in Serie (7g statt 5,5g).
Zudem ist bei Vollgas die Drehzahl noch minimal gesunken, an der Höchstgeschwindigkeit hat sich nichts geändert.

Update vom 20.05.2008

So...Tacho zeigt ca. 15.200 Kilometer an, Zeit wieder etwas zu berichten.
- Der Blinkerschalter rastet nun auch bei "links" nicht mehr ein. Günstiger Ersatz den ich mir bei Ebay besorgt habe, hat leider ernüchternder Weise NICHT gepasst, weil die Stecker komplett anders sind. Da werd ich wohl in der nächsten Zeit etwas löten müssen.
- Bei ca. 14.xxx Kilometern ist mir während der Fahrt die Feder vom Hauptständer gebrochen. Das plötzlich schleifende Geräusch hat mich ganz schön zusammenzucken lassen. Abhilfe gab es mit einem Kabelbinder, mit welchem ich den Ständer kurzerhand am Kickstarter befestigt habe und dann die Fahrt weiterging.
- Ebenfalls bei 14.xxx Kilometern hat der Unterbrecherschalter am Seitenständer den Geist aufgegeben. Daher: Der Motor springt an, wenn der Seitenständer ausgeklappt ist. Drum gab es ebenfalls ein paar Schreckmomente, als ich mit ausgeklappten Ständer losgefahren bin.
- Dann war noch ein neuer Hinterreifen fällig, günstigen Ersatz habe ich bei ATU bekommen. Der neue Reifen ist von SAWA (MC18?) und klebt echt gut auf der Strasse.
- Bei ca. 14.500 Kilometern ist mir der Gaszug gerissen. Habe mir dann aus einem Universalzug bzw. einem Fahrradschaltzug (sollte 2m lang sein!) und zwei Schraubköpfen (gibts beim Motorradhändler) einen neuen Gaszug gebastelt.

Allgemeinzustand: Ich muss sagen das diesen Winter der Roller sehr gelitten hat... - Viel Rost am Rahmen und Chromteilen, zudem stark oxidierte Aluminiumteile. Aber!: Ich bin bis auf nur einen Tag (War im März und es hatte stark geschneit!) den kompletten Winter durchgefahren. Das Streusalz lässt also grüßen!
Die Koso-Variomatik war ihr Geld wert, bzw. "ist" goldwert! - Über 3000 Kilometer mit dem letzten Keilriemen und er sieht aus wie neu! Keinerlei Verschleißspuren zu sehen. Auch die Gewichte sind noch richtig rund und die Gleitschienen sind auch nicht gebrochen. TOP! kann ich da nur sagen.
Ansonsten habe ich bei knapp 15.000 Kilometern nochmal die Ventile eingestellt und den Luftfilter sauber gemacht. Der Roller läuft so gut wie noch nie...sogar so gut, dass mich vor ein paar Tagen ein Streifenwagen aus dem Verkehr gewunken hat. Angeblich sind sie mir mit 70Km/H hinterhergefahren... - Naja...nach einem freundlichen Gespräch und überprüfung der Papiere durfte ich weiterfahren.
Werde mir mal die Tage wenns Wetter besser ist, dass GPS dranmachen und testen ob an der 70er Sache was dran ist. Das mein Roller "etwas" schneller fährt als 45 Sachen, ist mir spätestens seit dem zweiten Keilriemen klar...aber 70 Km/H ???
Naja... mal sehen...
Im Sommer werde ich mir übriegens einen 125 oder 150er Roller holen...und wie es nicht anders sein kann, natürlich auch einen Reiskocher.
Habe nämlich schöne Roller von "Hisun" gesehen. Die Preise für diese 125er bzw. 150er Roller pendeln sich nämlich so bei 600 bis 800,- Euro ein.
Dann hab ich nämlich auch kein Problem mehr mit der Polizei, weil ich schneller unterwegs bin und der Verbrauch für die Motorradroller liegt so zwischen echten 3 bis 3,5 Litern auf 100Km.
Bei einem Spritpreis von derzeit 1,50 Euro ist das echt nicht ausser Acht zu lassen, verbraucht nämlich ein 50er 2-Takt Roller genau so viel (+ Öl).
Tja... - Und dann wird es selbstverständlich einen 125er bzw. 150er China-Motorradroller Ratgeber geben.  :-)
Meinen 50er Ecobike Roller werde ich aber auf jeden Fall behalten.
A.) Hänge ich nun sehr an dem kleinen Schlitzauge
B.) Würde ich eh nix mehr dafür bekommen...
Drum werd ich ihn dann im Sommer mal auseinander nehmen, den Rost beseitigen und dann neu lackieren. Und sooooo vieeeel Platz nimmt er dann in der Garage auch nicht weg...  :-)

Viele Grüße, Zzzuper_Star

Update 24.05.2009

Da bei einem Ratgeber die Anzahl der Zeichen leider beschränkt ist, habe ich zu diesen Thema einen zweiten Teil eröffnet, wo es mit den Erfahrungen meines Ecobike Rollers weiter geht.
Ich habe den Roller nämlich mehr oder weniger (un-)freiwillig bis zum Kilometerstand von ca. 20.100Km gefahren und dabei einige abenteuerliche Dinge erlebt.
Drum: Bitte auch den zweiten Teil lesen - Vielen Dank! :-)

Weil...: Gab es in diesem, eben ersten Teil des Ratgebers (fast) ausschließlich nur positive Erfahrungen zum Thema "Chinaroller", so drehen sich meine Erfahrungen im zweiten Teil doch in eine andere Richtung.
Aber keine Angst... - Wo viel Licht ist, ist eben auch Schatten! ;-)


Ratgeber-Nr.: 10000000004061530Ratgeber erstellt am: 26.07.07 (aktualisiert 23.01.12)

 
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