Füße sind nur spärlich mit Talgdrüsen ausgestattet. Deshalb kann die Haut den täglichen Feuchtigkeitsverlust nur sehr schwer ausgleichen und wird schnell trocken und spröde. Besonders im Fersenbereich kann die Haut dann auch reißen, was sehr schmerzhaft sein kann.
Dies sind dann die so genannten Schrunden. Hier helfen, finde ich , am besten Cremes, die die Haut wieder mit Feuchtigkeit versorgen. Greifen Sie deshalb zu Produkten, in denen Harnstoff enthalten ist. Er ist als „Urea“ unter den Wirkstoffen auf der Verpackung angegeben und bindet die Feuchtigkeit am besten. Fußsohle und –rücken werden so wieder zart und geschmeidig. Die Füße damit morgens und abends eincremen. Oder einfach mit Melkfett aus der Apotheke.
Bei sehr trockenen Füßen 1– bis 2-mal pro Woche eine Fußpackung machen. Die Füße vor dem Schlafengehen dick eincremen und Baumwollstrümpfe drüberziehen. Das macht sie bis zum Morgen besonders zart.
Zusätzlich helfen auch Ölbäder. Sie können die Füße entweder in fertigen Substanzen baden oder sich selbst ein Ölbad herstellen: Geben Sie in ein Fußbad eine Tasse Milch und einen Schuss Olivenöl. Die Füße darin 10 – 20 Minuten baden.
Wie entfernt man Hornhaut am besten?
Trocken und rau fühlen sich die Füße auch an, wenn die Hornhaut an den Füßen zu stark ist. Wie man Hornhaut am besten entfernt finde ich:
Hornhaut am besten immer auf trockener, aber sauberer Haut entfernen. Denn, wenn die Haut trocken ist, spüren Sie am besten, wo die Hornhaut sitzt und welche Stellen, wenn Sie mit der Hand drüber streichen, noch rau sind.
Sehr feste und hartnäckige Hornhaut zunächst mit einer Hornhauthobel (bei uns im Shop erhältlich) abhobeln. Auf der Hobel sitzen Rasierklingen, mit der Sie besonders fest verhornte Haut, z. B. im Fersen- oder Vorderfußbereich sehr leicht abschälen können. Die Haut dazu mit den Fingern möglichst straff ziehen und die Hobel so waagerecht wie möglich ansetzen und nur wenig Druck ausüben.
Dann die übrigen Stellen zunächst mit einer groben Hornhautraspel, (bei uns im Shop erhältlich) dann mit einer feinen nachbearbeiten.
Tipp: Damit sich keine Bakterien auf der Hornhautraspel bilden, die bei erneutem Gebrauch in die Haut eindringen können, sollten Sie sie nach jedem Gebrauch reinigen, und zwar am besten in einem warmen Seifenbad mit einer sauberen Handbürste.
Wenn alle Stellen glatt sind, die Füße anschließend gut eincremen.
Bei starker Hornhaut die Füße 2– bis 3-Mal pro Woche, wie oben beschrieben, behandeln. Bei normalen Füßen genügt einmal pro Woche.
Mein persönlicher Rat: Finger weg von Hornhautpflastern, denn darin ist oft Salicylsäure enthalten. Diese löst die Hornhaut zwar schnell auf, allerdings kann sie dadurch auch gesundes Gewebe angreifen. Das führt oft zu offenen Stellen, die nur sehr schwer wieder abheilen.
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InstrumenteNRW
Frank Kumar
Am Schildgen 3
50354 Hürth


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