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PayPal Käuferschutz findet nur auf dem Papier statt! : eBay-Ratgeber

Schreiben Sie einen Ratgeber Ratgeber von: bienenbumberle ( privat )  Top-5000-Tester
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Ratgeber wurde 1184 Mal aufgerufen Schlagwörter: PayPal und eBay | Volles Risiko | Betrug | Käuferschutz | Rechtsverletzung


Durch ständige Suggerierung von Sicherheit bzgl. Käuferschutz habe ich mich nun einige Mals zur Zahlung mit PayPal entschlossen. Leider habe ich gleich 2x ins Käuferschutz-Herz getroffen und PayPal fordert Bescheinigungen, Bestätigungen, Nachweise und müllt mich mit Mail zu, dass es nur noch wundert. Fakt ist, dass PayPal beide Käuferschutz Anfragen übel abblockt und die Mitarbeiter nicht in der Lage sind, richtige Antworten zu geben. Genau das Gegenteil ist der Fall, es werden unwahre Auskünfte erteilt, wie z.B. das die Polizei Bescheinigungen ausstellen würde, im Falle dessen, dass der Artikel gefälscht wäre.  In meinem konkreten Fall habe ich einen Strickmantel eines Markenlabels erstanden, der Schreck war groß, als das Teil kam und wie ein abgewetzter Lappen aussah - der Käufer, der bis dato mindestens 10 Burberry Mäntel (NEU) verhöckert hat, berief sich auf seinen Privatverkäufer-Status. PayPal wollte dieses und jenes und mit viel Mühe und Energie habe ich alle Bedingungen inkl. einer zusätzlichen Ausgabe von 125 Euro erfüllt. Dann schreibt PayPal: Senden Sie den Artikel nachweislich zurück, leider ist PayPal nicht in der Lage vom Hermes Versand Belege nachzusehen und somit begann eine erneute Welle von Anforderungen. Ein Beleg kann nicht einfach an PayPal in Form einer Anlage gesendet werden, nein, denn die Mitarbeiter dürfen Anlagen nicht öffnen. Mit Telefax war es schwierig, kaum gibt es noch einen Anschluss, denn der Großteil der Leute kommuniziert zwischenzeitlich online! Inzwischen habe ich nach wochenlangen Hin- und Her alle Belege und Nachweise erbracht, nun schreibt PayPal, dass ich mich mit dem Verkäufer - der sich nach der Reklamtion bereits tot gestellt hat - in Verbindung setzen soll und den Gesamtpreis zurückfordern soll. Der Clou: eBay hat das Verkäuferkonto nach dem Kauf gesperrt und fühlt sich aufgrund des Käuferschutzes von PayPal in keiner Weise zuständig und bislang ist weder durch PayPal noch durch den Verkäufer die Rückzahlung in Sicht.

Genauso ergeht es mir mit einer Fox Weste, die ich über eBay in China erstanden habe. Die Zahlung über PayPal war bereits ein großes Ding, aber es hat geklappt. Als die Fox Weste kam und die Verpackung geöffnet wurde, hatten wir den Gedanken, dass statt der Fox Weste ein Toter Fox kommt, so hat das Teil gestunken. Mann und Kind hatten Kopfschmerzen und Übelkeit, die erst eingeräumte Rücknahme wollte der Verkäufer nicht. PayPal wollte erst nichts von der Transaktion wissen, angeblich nicht über eBay gelaufen - das war unrichtig. Nachdem weder PayPal noch der Verkäufer einen Käuferschutz oder Rücknahme wollte, ließ ich ein Gutachten erstellen, aus dem geht eindeutig hervor, dass die Weste mit unzulässigen Gerb- und Bleichstoffen behandelt wurde. Die Weste ist nicht tragbar, da von einer Gesundheitsgefährdung ausgegangen werden muss. - Es interessiert weder eBay noch PayPal, beide haben kassiert, aber Verantwortung übernehmen - NEIN - diese wird auf den Käufer abgeschoben, der wieder Bescheinigungen, Belege und Bestätigungen beibringen muss und erneute Kosten hat, denn der Versand nach China muss als Paket oder UPS gehen und diese Kosten sind enorm und vom Käufer zu tragen! Das interessiert PayPal nicht, im Gegenteil, wieder werden Mails geschrieben, die in keinem Zusammenhang stehen, denn bei PayPal weiß keiner so richtig Bescheid und verweist immer auf die Richtlinien.

Fazit: Zwei Fälle mit hohen Einsätzen haben noch zusätzliche Kosten verursacht. Käuferschutz ist ein leeres Wort, eBay nicht zuständig, da PayPal Zahlung und somit Käuferschutz, welcher auf findige Weise übergangen wird. PayPal Zahlung über eBay ist nur dann sinnvoll, wenn klar ist, dass der ersteigerte Artikel auch der Artikel ist, der er vorgibt zu sein.

Keine Empfehlung für PayPal Zahlung, dies ist nur eine gute Variante Provisionen ohne viel Aufwand abzuschöpfen. Hier wird ganz gezielter Betrug betrieben und das mit Beihilfe von eBay. Wenn es darum geht in irgendeiner Form Verantwortung für die Abzocke zu übernehmen, ist große Stille! Äußerste Vorsicht ist bei mit eBay und PayPal geboten, lieber auf ein sogenanntes Sicherheits-Schnäppchen verzichten und sein Geld in der Tasche stecken lassen.

NEIN ZU PAYPAL!


Ratgeber-Nr.: 10000000015126433Ratgeber erstellt am: 11.01.10 (aktualisiert 18.08.11)

 
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