Plattenlager - warum mörtellose Verlegung ?
Die Idee der hohl verlegten Terrassenplatten ist älter als die Kunststoff - Plattenlager. Anfangs verwendete man Mörtelsäckchen oder Mörteltüten. Genau wie heute lagen auf einem Mörtelsäckchen ( Plattenlager ) die Ecken von vier verschiedenen Terrassenplatten auf. Die Verlegung war etwas umständlicher, da die Höhenregulierung mit dem Gummihammer erfolgte und das Mörtelsäckchen zwangsläufig kein Fugenkreuz zur Fixierung der Terrassenplatten enthielt.
Die Verlegung auf Plattenlagern bietet Vorteile :
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Die Terrassenplatten könen unkompliziert von Heimwerkern verlegt werden.
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Die Nässe ( Regen- oder Tauwasser ) muss nicht vom höchsten zum niedrigsten Punkt auf den Platten ( Gefälle ) ablaufen, sondern veschwindet durch die offenen Fugen unter den Terrassenplatten. Die Terrassenoberfläche trocknet schneller ab.
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Da sich die Nässe unter den Platten nicht stauen kann, sind Plattenverwerfungen durch Frosteinfluss ausgeschlossen.
Die Terrassenplatten lassen sich außerdem leicht wieder aufnehmen, wenn die Platten unansehnlich wurden oder Schäden aufweisen oder wenn unter den Platten verlegte Rohre oder Kabel kontrolliert werden müssen.
Terrassenplatten lassen sich auf Plattenlagern auch versetzt oder in Bahnen verlegen ( römischer Verband ). Allerdings liegen die Mittelplatten statt auf vier dann auf sechs Punkten auf. Das erfordert einerseits modifizerte Mittellager ( von den vier Stegen des Fugenkreuzes wird ein Steg entfernt ) und beim Ausgleichen von Unebenheiten zusätzliche Sorgfalt. Man sollte dabei auch auf kleinere Dickentoleranzen bei den Terrassenplatten achten.



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